Es ist so ein eigener Schein, so ein grünheller innerer Ton wie eine Wiese,
von der niemand weiß, wo sie herkommt und mit ihrem Wachstum leuchtet da
mitten auf den Wellen, wo sie sich wie ein Hügel erheben.
Höher und höher sich dehnen.
Und da am Strand zu meinen Füßen, wie Ackerkrume ist das,
wie Ackerkrume mit ihren schwarzen, fruchtschwellenden Kämmen,
die sich vornüber zur Seite neigen.
Wie üppige Wünsche, ungeheuer und lüstern wölbt sich das blaue Gewölk
zu wilden Hallen dröhnend zuckender Leidenschaften.
Bleiches Grauen in dünnen Streifen zieht darüber,
ein ohnmächtiges Gewissen, das Furcht hat.
Das Gedicht "Gewitter auf dem Meere" stammt von Peter Hille (1854 - 1904).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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