Ein Schatten fällt auf deine Wange,

Es ist die Wimper nur, die lange.

Ein Seufzer sucht die Himmelslust,

Von der noch warm die Traumesbrust.

 

Du hast das Heimweh nach dem ewigen Leben

Und fühlst dich mit uns noch im Himmel schweben,

Und kommst bald wieder.


Das Gedicht "Der Schutzengel" stammt von   (1854 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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