Ein jeder Tag ist Keim und Blüt',
Im Schaffensdasein, im Gemüt.
Versäumter Tag macht alt und schwer,
Vergraut des Morgens Wiederkehr.
Nur was dir rüstig am Tage gelang
Bringt dem Morgen festlichen Empfang.


Das Gedicht "Ein jeder Tag ist Keim und Blüt'" stammt von   (1824 - 1896).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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