Zergangen ist mein Herzeweh

seit daß nun fließen will der Schnee

von Seiser Alm und Flagg.

Erwachet sind die Erden Dünste,

es mehren sich die Wasserrünste

von Kastelruh in Eissack.

Das will mir wohl behagen.

Ich hör die Vögleine groß und klein

In meinem Wald am Hauenstein.


Das Gedicht "Zergangen ist mein Herzeweh..." stammt von   (1376 - 1445).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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