Durch Barbarei, Arabia,

durch Harmanei in Persia,

durch Tartarei in Suria,

durch Romanei in Türggia,

Ibernia, der sprüng hab ich vergessen.

Durch Preussen, Reussen, Eiffenlant,

gen Litto, Liffen, übern strant,

gen Tenmark, Sweden, in Prabant,

durch Flandern, Frankreich, Engelant,

und Schottenlant hab ich lang nicht gemessen.

Durch Arragun, Kastilie,

Granaten und Afferen,

auss Portigal, Ispanie

pis gen dem vinstern steren,

von Provenz gen Marsilie -

in Races pei Saleren,

daselben plaib ich in der e,

mein ellend da zu meren

vast ungeren.

Auff ainem kofel rund und smal,

mit dickem wald umbvangen,

vil hoher perg und tieffe tal,

stain, stauden, stück, snestangen,

der sich ich täglich ane zal.

noch aines zwingt mich pangen,

das mir der klainen kindlin schal

mein oren dick bedrangen

hat durchgangen.


Das Gedicht "Durch Barbarei, Arabia" stammt von   (1376 - 1445).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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