Es wird auf unserer viellieben Erden,

So lange sie wandert, nicht anders werden:

Die Reichen treiben mit Himmel und Gott

Fröhlich ihren lachenden Spott;

Schmausen und zechen Fasanen und Wein –

Lassen das Philosophiren hübsch sein.

Sie besitzen die Weisheit der Welt –

Die Weisheit hat Klang und nennt sich Geld.


Das Gedicht "Spruch" stammt von   (1861 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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