Ein Omnibus über die Brücke
kriecht wie ein gelber Schmetterling,
und hier und da taucht ein Passant auf,
wie eine kleine, unruhige Mücke.

Große Lastkähne voller gelben Heus
liegen am schattigen Kai vor Anker,
und wie ein gelber Seidenschal
hängt der dichte Nebel entlang des Kais.

Die gelben Blätter beginnen zu verblassen
Und flattern von den Ulmen am Temple herab,
Und zu meinen Füßen liegt die blassgrüne Themse,
Wie eine Welle aus geriffeltem Jade.


Das Gedicht "Sinfonie in Gelb" stammt von   (1854 - 1900).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte