1806.

 

N.d.W.: Auf, auf ihr Brüder etc.

 

Sing′ Heldenlieder, Preußenvolk,

Daß sich dein Krieger freut.

Der König steckt sein Banner auf

Und Alles läuft den Heldenlauf,

Zu streiten solchen Streit.

 

Wir hoffen auf dein Heergebot,

O Fürst, voll Streitbegier;

Du sannst und wogst, du wogst und sannst,

Eh′ du den großen Kampf begannst,

Das dankt die Menschheit dir.

 

Doch nun du stehst und rufst und winkst,

Greift Alles zum Gewehr,

Und Alles glüht in Kampfeslust,

Dich segnet jede Preußenbrust,

Du guter frommer Herr.

 

Wie Sparter gegen Xerxes Heer

In dicht gedrängten Reihn,

Stehn Preußens wackre Krieger da,

Am Grabe der Germania

Zu Rächern sich zu weihn.

 

So ziehet hin, ihr Brüder zieht,

In den gerechten Krieg!

Wir liefen gern mit euch die Bahn,

Ein Jeder thut, so viel er kann,

Und träumt von Schlacht und Sieg.


Das Gedicht "Kriegslied (1)" stammt von   (1783 - 1817).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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