Hat das Geisterreich mich auserlesen,
Hab′ ich seinen Winken je gelauscht,
Irdisches mit Ewigen vertauscht -
O so laß mich jetzt das Räthsel lösen!
Wie dem Jüngling die erharrte Stunde,
Die der ersten Liebe Ahnung krönt,
Einer Himmelsbotschaft gleich ertönt,
Also tönt mir der Erlösung Kunde!
Lächelnd horch′ ich deinem Glockenschlage,
Süße, deutungsvolle Todtenuhr,
Meiner Hoffnung zeigt sich eine Spur
Und ich harre sehnsuchtsvoll dem Tage,
Der mich zu dem theuern Heimatslande,
Zu der Insel meiner Thränen bringt,
Wo die zarten Flügel Psyche schwingt,
Frei der langen, ach zu schweren Bande.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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