Mit den Armen nackt, wie ihr Gewissen,

Liegt die Liebste in den Kissen, in den weißen.

Frühling hat die Fenster aufgerissen,

Sonne rollt den Leib den frühlingsheißen.

Mit der Lust von schönen wilden Tieren

Kommt die Sonne breit auf allen Vieren,

Sonne hat für meine Liebste Zeit;

Wie die Katzen liegen sie beisammen,

Wie die Katzen, deren Haare Funken flammen.

 

(aus: Lusamgärtlein. Frühlingslieder aus Franken.)


Das Gedicht "Mit den Armen nackt wie ihr Gewissen" stammt von   (1867 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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