Du gehst tief auf dem goldenen Grunde der Seen.

Lautlos steigen in Strahlen graue Korallen,

Fließen Phosphorfeuer von grünen Kristallen,

Sinken Perlen auf den braunwelken Grund.

 

Draußen von silbernen Sonnenufern

Neigen sich Glocken

Und locken mit blauen Kelchen

Die smaragdene Tiefe.


Das Gedicht "Im Buchenwald" stammt von   (1867 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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