Schönheit dieser Welt vergehet,

Wie ein Wind, der niemals stehet,

Wie die Blume, so kaum blüht,

Und auch schon zur Erden sieht,

Wie die Welle, die erst kimmt

Und den Weg bald weiter nimmt.

Was für Urteil soll ich fällen?

Welt ist Wind, ist Blum und Wellen.


Das Gedicht "Schönheit dieser Welt vergehet" stammt von   (1597 - 1639).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte