Nun störet die Ähren im Felde

Ein leiser Hauch,

Wenn eine sich beugt, so bebet

Die andre auch.

 

Es ist, als ahnten sie alle

Der Sichel Schnitt -

Die Blumen und fremden Halme

Erzittern mit.


Das Gedicht "Vor der Ernte" stammt von   (1839 - 1911).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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