Wende den Blick hinweg! Er traf mich lang
Und traf mich tödlich. Zwar ich gleite nicht
Unwillig hin, nicht zu vergehen bang:
Nur nimm von meinem Tod dies dunkle Licht,
Nimm Deinen Blick hinweg! Kein Dickicht ist
Mir ja bereitet wie dem wunden Tier,
Dem bald Geendeten; und keine List
Mich zu verbergen wachte noch in mir -
So sei barmherzig! - Und es löste sich
Auch meinem Blick dies schauerlich einmal
Vernommne Bild: Es bot dem kaiserlich
Wandelnden Nero sich, von spitzem Pfahl
Emporgepreßt, ein Antlitz, das verblich:
Er prüfte lang und lächelnd seine Qual.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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