Frauenwörth
Der See fließt langsam zu dem fernen Land.
Vielleicht, er findet irgendwo das Land.
Die blasse Küste weint Verlassenheit.
Im Röhricht ist so viel Verlassenheit.
Und ward die Wiese aller Blüten kahl.
Es steht die Hütte ganz in Armut kahl.
Die späten Vögel suchten lange Rast.
Es fand der letzte Falter dunkle Rast:
Am Ende wird ein großer Schatten sein,
Es wird der Morgen fast vergessen sein,
Noch eine weiße Birke hängt im Abend.
Noch eine weiße Nonne betet in den Abend.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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