Warum hab ich dies Eiland so erfahren,

Daß nichts mir fremd blieb? Ach, ein Baumgesicht,

Verhängt von feuchten, windzerfetzten Haaren,

Ich traf es einmal - fault es nun mir nicht

Zwischen den Schultern? Eine Kröte war,

Fett und gefleckt, die Schlange schlürfte sie.

Auch lag ein Glied, schamlos und offenbar,

An einem Sumpf. Ein Stein vielleicht, doch wie

Aus mir gerissen. Und ein Fluß, gespalten

Wie durch mein Herz so schmerzlich. Ach, es steht

Sie, die ich sah, Verwesung in mir auf: verhalten

Glomm Gelb in Violettem. Es verweht

Der Süd mein Hirn: Nun bin ich mir entglitten

Und weiß mein Ende nicht mehr. Was geschieht,

Geschieht in mir. Ist ich. Ich bin inmitten.


Das Gedicht "Die Dämonen fassen Robinson" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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