Weht ein Ton vom Feld herüber

Grüßt mich immerdar ein Freund,

Spricht zu mir: was weinst du Lieber?

Sieh, wie Sonne Liebe scheint:

Herz am Herzen stets vereint

Gehn die bösen Stunden über.

 

Liebe denkt in süßen Tönen,

Denn Gedanken stehn zu fern,

Nur in Tönen mag sie gern

Alles was sie will verschönen.

Drum ist ewig uns zugegen

Wenn Musik mit Klängen spricht

Ihr die Sprache nicht gebricht

Holde Lieb′ auf allen Wegen,

Liebe kann sich nicht bewegen

Leihet sie den Othem nicht.


Das Gedicht "Liebe" stammt von   (1773 - 1853).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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