Dir, braune Pfeife, die du dem zögernden

Dezemberabend schnellere Flucht gebeutst,

Vertraute meiner Einsamkeiten,

Will ich ein Fidibusopfer bringen:

 

Dies ganze Bündel, das mir mein Agathon

Aus schalen Reimen, Bibliotheken und

Roman drehte. Schwelgt, ihr Flammen,

An den erträumeten Ewigkeiten!

 

Bestraft den Narren, welcher ins Waffenfeld,

Mit Gänsespulen stattlich bewaffnet, zog,

Tumult aus ehrnem Rachen brüllte,

Närrische Katzengefechte kämpfte;

 

Den leeren Reimer, welcher, mit goldnem Schnitt,

Im Schoos der schönen Tochter der Enkelinn

Zu ruhen träumte: seine Asche

Sinke, voll gaukelnder Funken, nieder!


Das Gedicht "An eine Tabakspfeife" stammt von   (1748 - 1776).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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