Still, mien Hanne, hör mi to!
Lüttje Müse piept in’t Stroh,
lüttje Vageln slapt in ’n Boom,
röhrt de Flünk un piept in ’n Droom.

Still, mien Hanne, hör mi an!
Buten geiht de böse Mann,
baben geiht de stille Man’:
"Kind, wull hett dat Schriegen dan?"

Över ’n Boom so still un blank,
över ’t Hus an ’n Heben lank,
un wo he frame Kinner süht,
kiek mal an, wat lacht he blied!

Denn seggt he to de böse Mann,
se wüllt en beten wieder gahn;
denn gaht se beid, denn staht se beid
över ’t Moor un över de Heid.

Still, mien Hanne, slap mal rar!
Morgen is he wedder dar!
Rein so geel, rein so blank,
över ’n Boom an ’n Himmel lank.

All in ’t Gras de geelen Bloom ’n!
Vageln piept in ’n Appelboom;
still un mak de Oogen to,
lüttje Müse piept in ’t Stroh.


Das Gedicht "Still, mien Hanne" stammt von   (1819 - 1899).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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