Dat gift keen Land so grön un so schön -

O weer ik wedder to Hus!

Dar singt de Vageln so fröhli,

Dar is de Schatten so köhli -

O dat ik wannern muss!

 

En Garn de liggt dar achter den Tun,

Dar blömt de Rosen so roth.

Min Leefste de neem sik en Annern,

Gesellen un de moet wannern:

Ade, du Leefste, lev wol!

 

Un Vader is dot, un Moder is dot -

O leeg ik dar ünner de Eer!

Dar sungn de Vageln so fröhli,

Dar weer de Schatten so köhli -

Ik seeg di nimmermehr!


Das Gedicht "Inne Fremdn" stammt von   (1819 - 1899).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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