Man soll in keiner Stadt länger bleiben als ein halbes Jahr.

Wenn man weiß, wie sie wurde und war,

Wenn man die Männer hat weinen sehen

Und die Frauen lachen,

Soll man von dannen gehen,

Neue Städte zu bewachen.

 

Läßt man Freunde und Geliebte zurück,

Wandert die Stadt mit einem als ein ewiges Glück.

Meine Lippen singen zuweilen

Lieder, die ich in ihr gelernt,

Meine Sohlen eilen

Unter einem Himmel, der auch sie besternt.


Das Gedicht "Man soll in keiner Stadt..." stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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