(Nachdichtung aus dem Chinesischen)
Der Sperling pickt die letzten Vogelmieren.
Schon läßt ein kalter Wind die Bäche frieren.
Ach, käme doch der Frühling bald! die Quellen,
Wie würden hurtig sie zu Tale schnellen!
Die du mich doch nicht frieren sehen willst:
Komm, meine Sonne, daß mein Schneeherz
schmilzt...
Das Gedicht "Das erfrorene Herz" stammt von Klabund (1890 - 1928).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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