Gott hat deinem Geist Flügel verliehen,

mit denen du aufsteigen kannst

ins weite Firmament der Liebe und der Freiheit.

 

Und du jammervolles Geschöpf

stutzt diese Flügel mit eigener Hand

und läßt zu, dass deine Seele

wie ein Insekt am Boden dahinkriecht.


Das Gedicht "Du stutzt deine Flügel" stammt von   (1883 - 1931).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte