Wenn du deinen Kummer deinem Nächsten anvertraust,

dann schenkst du ihm einen Teil deines Herzens.

Wenn er eine große Seele besitzt, wird er es dir danken.

Wenn er eine kleine Seele besitzt, wird er dich herabsetzen.


Das Gedicht "Der Nächste" stammt von (* 1883-01-06, † 1931-04-10).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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