Wild verwirrt sind mir die Sinne;

Steig herauf, eh ich beginne,

Dich am Schlangenhaar zu greifen,

Wüthend an den Tag zu schleifen.

Weh wenn du mit Antwort geizest,

Schwer mir so die Seele reizest,

Wisse das ich dann dich finde,

Wärst du in der Höllenschlunde.

Peitsche dich mit Flammenruthen,

Bade dich in Hölengluthen;

Dich soll die Sommersgluth verzehren

Und Todesangst dein Leben nähren.

Kein Mitleid soll dir Trost gewähren,

Schmerz, Qual erzeugen und gebähren,

Drum steig herauf ehe gewaltig

Dich ergreifet meines Zornes

Mächtige Rechte!

 

Wer ruft so mit mächtiger

Stimme in den Abgrund,

Daß der Hela

Burgen erbeben

Und wiederhallen

Die dunklen Klüfte

Vom gräßlichen Nachhall?


Das Gedicht "Wild verwirrt sind mir die Sinne" stammt von   (1780 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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