Mitternacht! Mitternacht!

Ich bin erwacht,

Der Mondenschein

Schaut hell herein

In mein Kämmerlein;

Da muß ich traurig sein.

Denn sonst im Mondenschein

War mit mir am Fensterlein

Ein lieblich Mägdelein.

Nun muß ich traurig sein,

Weil jetzt im Mondenschein

Ich bin allein.


Das Gedicht "Des Knaben Abendgruss" stammt von   (1780 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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