Es war einmal.

Ich leb′ am Tage vom Gedanken,

nachts von der Qual;

oft träum′ ich nur vom Traum.

Du gehst dahin und bist dir selbst es kaum.

Im meinem Wahn jedoch, dem fieberkranken,

sind deine Wesen ohne Zahl.


Das Gedicht "Sehnsucht" stammt von   (1874 - 1936).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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