Daß du so krank geworden,

Wer hat es denn gemacht? -

Kein kühler Hauch aus Norden

Und keine Sternennacht.

 

Kein Schatten unter Bäumen,

Nicht Glut des Sonnenstrahls,

Kein Schlummer und kein Träumen

Im Blütenbett des Tals.

 

Kein Trunk vom Felsensteine,

Kein Wein aus vollem Glas,

Der Baumesfrüchte keine,

Nicht Blume und nicht Gras.

 

Daß ich trag′ Todeswunden,

Das ist der Menschen Tun;

Natur ließ mich gesunden,

Sie lassen mich nicht ruhn.


Das Gedicht "Wer machte dich so krank?" stammt von   (1786 - 1862).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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