Die Straßen, die ich gehe,

So oft ich um mich sehe,

Sie bleiben fremd doch mir.

Herberg′, wo ich möcht weilen,

Ich kann sie nicht ereilen,

Weit, weit ist sie von hier.

 

So fremd mir anzuschauen

Sind diese Städt′ und Auen,

Die Burgen stumm und tot;

Doch fern Gebirge ragen,

Die meine Heimat tragen,

Ein ewig Morgenrot.


Das Gedicht "Der Wanderer" stammt von   (1786 - 1862).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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