Das Meer ist still, die Stürme schlafen,
Der Himmel ist so sternenklar;
Am Anker ruht im sichern Hafen
Das Schiff geborgen vor Gefahr.
So laß auch mich nach Kampf und Schmerzen
An deiner Brust vor Anker gehn,
Und blick' ich auf von deinem Herzen,
Den Himmel dir im Auge sehn.
Das Gedicht "Willkommne Ruhe" stammt von Julius Sturm (1816 - 1896).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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