Es haben viel Dichter gesungen

Im schönen deutschen Land,

Nun sind ihre Lieder verklungen,

Die Sänger ruhen im Sand.

 

Aber so lange noch kreisen

Die Stern um die Erde rund,

Tun Herzen in neuen Weisen

Die alte Schönheit kund.

 

Im Walde da liegt verfallen

Der alten Helden Haus,

Doch aus den Toren und Hallen

Bricht jährlich der Frühling aus.

 

Und wo immer müde Fechter

Sinken im mutigen Strauß,

Es kommen frische Geschlechter

Und fechten es ehrlich aus.


Das Gedicht "Trost" stammt von   (1788 - 1857).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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