Von Zefirs sanftem Säuseln

Bin ich oft eingeschlafen;

Vom Saft gepreßter Trauben

Bin ich oft eingeschlafen;

Im Schatten iunger Bäume,

Vom Schwarm der muntern Bienen,

Beim Sprudeln kleiner Quellen

Bin ich oft eingeschlafen;

Doch, soll ich ietzo schlafen:

So müssen Küsse rauschen.


Das Gedicht "Anlaß zum Schlafe" stammt von   (1719 - 1803).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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