Ich ahnte deine Nähe

Schon längst im Herzen mein,

Wenn ich dich kommen sehe,

Du goldner Frühlingsschein.

 

Sobald der Flur im Stillen

Das Blütenaug entkeimt,

Hat auch der Liederschlummer

Im Herzen ausgeträumt.

 

Wie ihn die Erde ahnet

Im Erwachen ihrer Brust,

So ahnt der Sänger den Frühling

Im Erwachen der Liederlust.


Das Gedicht "Vorgefühl" stammt von   (1819 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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