Ich ahnte deine Nähe
Schon längst im Herzen mein,
Wenn ich dich kommen sehe,
Du goldner Frühlingsschein.
Sobald der Flur im Stillen
Das Blütenaug entkeimt,
Hat auch der Liederschlummer
Im Herzen ausgeträumt.
Wie ihn die Erde ahnet
Im Erwachen ihrer Brust,
So ahnt der Sänger den Frühling
Im Erwachen der Liederlust.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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