Wenn der Frühling wiederkehrt,
Kehr ich wieder auch ins Thal,
Und ich blicke wie verklärt
Auf zum jungen Sonnenstral.
Und wie ich so einsam schreite,
Kommen lachend, frisch und jung
Die Gedanken als Geleite
Auf der Frühlingswanderung.
Einer spricht von Rosenauen,
Der von heißer Liebesglut,
Der vom Himmel, von dem blauen,
Und von kühler Wellenflut.
Und sie halten mich gefangen,
Aber liebend, leicht und lind
Kühlen sie mir nur die Wangen
Wie ein leiser Abendwind.
Ohne Ende — zahllos ranken
Sie mit ihrer Last heraus, —
Doch mit allen den Gedanken
Geh ich leicht und froh nach Haus.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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