In der Nacht, wenn alles ruht,

Träumend von der Ferne,

Hat der Himmel auf der Hut

Nur das Aug der Sterne.

 

Doch wenn in die Welt zurück

Kehrt des Tages Wüten,

Braucht er schon den Sonnenblick,

Um sie zu behüten.


Das Gedicht "Schutz" stammt von   (1819 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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