Wir üben eine schöne Pflicht
Wir Sänger jung und alt,
Dem Blumenduft, dem Sternenlicht
Gibt unser Sang Gestalt.
Wir finden für den stillsten Traum
Das Wort als Deuterin,
Und was die Meisten ahnen kaum, -
Uns liegt es klar im Sinn.
Was Tausenden das Herz umzieht
Als trüber Dämmerschein,
Wir singen es in einem Lied
Laut in die Welt hinein!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte