Im Mai 1845

 

Du Mann der Freiheit, Mann der Treu,

Es grüßt dich mein Gesang,

Er grüßt dich laut und ohne Scheu —

Der Treue wird nicht bang.

 

Die Liebe, die dich heiß gedrängt

Zur Fluch gewordnen That,

Hat wohl die Fessel nicht gesprengt,

Gestreut doch Mutes Saat.

 

Und ob man dich zum Tod verdammt,

Dich aus dem Land verweist, -

Die Treuen rufen allesammt:

Es bleibt bei uns dein Geist!


Das Gedicht "An Steiger" stammt von   (1819 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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