Wenn die Eule ruft im Wald,
Komm mit, komm mit,
Kommt mein Herzgeliebter bald,
Komm mit, komm mit.
Von dem Walde her es klingt,
Komm mit, komm mit,
Steht er da nicht schon und winkt,
Komm mit, komm mit?
Was die Mutter immer spricht,
Komm mit, komm mit,
Glaub ich ihr noch lange nicht,
Komm mit, komm mit.
Eulenruf bedeutet Tod,
Komm mit, komm mit,
Sterb schon fast vor Liebesnot,
Komm mit, komm mit.
Das Gedicht "Komm mit" stammt von Hermann Löns (1866 - 1914).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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