Viel hundert weiße Lilien

Im Klostergarten stehn;

Die roten, roten Rosen

Sind noch einmal so schön.

Ach Reiter, junger Reiter,

Behalt die Rosen dein;

Mir blühen bloß die Lilien,

Doch nicht die Röselein.


Das Gedicht "Klagelied einer Nonne" stammt von   (1866 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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