Auf der Lüneburger Heide,
In dem wunderschönen Land
Ging ich auf und ging ich unter,
Allerlei am Weg ich fand;
   Valleri, vallera,
   Und juchheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.

Brüder, laßt die Gläser klingen,
Denn der Muskatellerwein
Wird vom langen Stehen sauer,
Ausgetrunken muß er sein;
   Valleri, vallera,
   Und juchheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.

Und die Bracken und die bellen,
Und die Büchse und die knallt,
Rote Hirsche woll′n wir jagen
In dem grünen, grünen Wald;
   Valleri, vallera,
   Und juchheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.

Ei du Hübsche, ei du Feine,
Ei du Bild, wie Milch und Blut,
Uns′re Herzen woll′n wir tauschen,
Denn du glaubst nicht, wie das tut;
   Valleri, vallera,
   Und juchheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.


Das Gedicht "Auf der Lüneburger Heide" stammt von   (1866 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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