Wenn etwas in dir leise spricht,
Daß dir mein Herz ergeben,
So zweifle, Holde, nicht,
Du leuchtest in mein Leben!

Doch nie wirst du von mir begehrt;
Wo schön're Sterne funkeln,
Sei dir ein Loos beschert,
Ich bete nur im Dunkeln.

Ich liebe dich, wie man Musik
Und wie man liebt die Rose,
Du bist mir, wie ein Blick
In's Blaue, Wolkenlose.

In Freude nur gedenke mein,
Mir aber wird ein Segen
Dein Angedenken sein
Auf allen meinen Wegen.

Denn Glück genug besitz' ich doch,
Und wär' mir nichts geblieben,
Als dieses Eine noch,
Ein Herz, um dich zu lieben.


Das Gedicht "Wenn etwas in dir leise spricht" stammt von   (1820 - 1905).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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