Du warst so brav, da ich dich einst verlassen, –

Da ich die Heimat mied.

Heut′ kehr′ ich heim . . . der Sturm durchgellt die Gassen,

Jauchzt sein Rebellenlied . . .

 

Doch durch das Windgeheul dröhnt mir entgegen

Ein rüdes Zechgebrüll . . .

Ich geh′ ihm nach auf den verschneiten Wegen

Und lausche still . . .

 

Da plötzlich stößt sich siedendheiß zum Herzen

Mein stürmisch Blut . . .

Ich sehe dich . . . im Blutlicht flackernder Kerzen

Inmitten Bubenbrut . . .

 

Maria, du? . . . Zurück nun, Heimatskehrer!

Was zögerst du?

Die Welt, die weite Welt ist nirgends leerer –

Schreit′ zu – schreit′ zu! . . .


Das Gedicht "Heimkehr" stammt von   (1862 - 1890).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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