Zeno, beschirmt, und Diogen, mich, ihr Weisen! Wie soll ich

Heute tugendhaft sein, da ich die Stimme gehört.

 

Eine Stimme, der Brust so schlank, wie die Zeder, entwachsen,

Schöner gewipfelt entblüht keine, Parthenope, dir.

 

Nun versteh ich den Platon erst, ihr ïonischen Lieder,

Eure Gewalt, und warum Hellas in Fesseln jetzt liegt.


Das Gedicht "Musikalische Einsicht" stammt von   (1777 - 1811).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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