Ruhig! Ruhig! Nur sacht! Das saust ja, Kronion, als wollten

Lenker und Wagen und Roß, stürzend einschmettern zu Staub!

Niemand, ersuch ich, übergeprescht! Wir lieben die Fahrt schon,

Munter gestellt, doch es sind Häls uns und Beine uns lieb.

Dir fehlt nichts, als hinten der Schweif; auf der Warte zum mindsten

Weiß noch versammelt die Zunft, nicht wo das aus will, wo ein.

Führ in die Ställ, ich bitte dich sehr, und laß jetzt verschnaufen,

Daß wir erwägen zu Nacht, was wir gehört und gesehn.

Weit noch ist, die vorliegt, die Bahn, und mit Wasser, o Phöbus,

Was du den Rossen auch gibst, kochst du zuletzt doch, wie wir.

Dich auch seh ich noch schrittweis einher die prustenden führen,

Und nicht immer, beim Zeus, sticht sie der Haber, wie heut.


Das Gedicht "Epilog" stammt von   (1777 - 1811).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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