König Nussknacker, so heiß ich.

Harte Nüsse, die zerbeiß ich.

Süße Kerne schluck ich fleißig;

Doch die Schalen, ei, die schmeiß ich

Lieber andern hin,

Weil ich König bin.

Aber seid nicht bang!

Zwar mein Bart ist lang,

Und mein Kopf ist dick

Und gar wild mein Blick;

Doch was tut denn das?

Tu kein′m Menschen was,

Bin im Herzensgrund,

Trotz dem großen Mund,

Ganz ein guter Jung,

Lieb Veränderung,

Amüsier mich gern

Wie die großen Herrn.

Arbeit wird mir schwer,

Und dann mag ich sehr

Frommen Kindersinn,

Weil ich König bin.


Das Gedicht "Lied des Nussknackers" stammt von   (1809 - 1894).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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