Wenn ich in deine Augen seh,

So schwindet all mein Leid und Weh;

Doch wenn ich küsse deinen Mund,

So werd ich ganz und gar gesund.

 

Wenn ich mich lehn an deine Brust,

Kommts über mich wie Himmelslust;

Doch wenn du sprichst: Ich liebe dich!

So muss ich weinen bitterlich.

 

(Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo IV, 1827)


Das Gedicht "Wenn ich in deine Augen seh" stammt von (* 1797-12-13, † 1856-02-17).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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