Emma, sage mir die Wahrheit:

Ward ich närrisch durch die Liebe?

Oder ist die Liebe selber

Nur die Folge meiner Narrheit?

 

Ach, mich quälet, teure Emma,

Außer meiner tollen Liebe,

Außer meiner Liebestollheit,

Obendrein noch dies Dilemma.


Das Gedicht "Emma, sage mir die Wahrheit" stammt von (* 1797-12-13, † 1856-02-17).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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