Von Freundschaft, Chloe, soll ich singen?
Wann gab ein Dichter der sein Lied?
Die um ihr ganzes Recht zu bringen,
Brauchts nur daß man dich lächeln sieht.
Bewundrer hat in ihrem Lenze
Die Schönheit, aber Freunde nicht.
Die Scherze flechten Heben Kränze,
Sie lacht und hört, was Amor spricht.
Noch fühlen wir der Jugend Freuden,
Wir lieben und wir wollen noch
Um seine nicht den Herbst beneiden,
Kömmt er zu früh uns einstens doch!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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