Seinen Einzug hält
Wieder der Tod in die Welt:
Aus Niflheim der finstere Held!
Siegte noch immer zuletzt,
Siegte auch jetzt.
Und die Bäume, die kampfmüden Recken,
Eilen, den Weg ihm würdig zu decken -
All ihre bunte Pracht
Streuen sie her vor dem Sohn der Nacht,
Daß er zermalmend mit seinem Geleite
Darüber reite!
Nun stehen sie arm und kahl,
Gramverstummt im Tal,
Harrend, daß der Sieger nun käme,
Seinen Triumph sich nähme.
Fährt da nicht auch
Über die Fläche schon her ein Hauch,
Scharf und kalt?
Dort! es naht aus dem Wald..
Durch sein klaffendes Tor
Taucht das schnaubende Grauroß vor!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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