Zwischen Not und Schuld,
Zwischen Nochnicht und Nimmer,
Mitten in vierfach drohender Nacht
Hat das Glück mit leuchtendem Strahl
Sich eine Bahn gemacht,
Kurz und schmal.
Tritt in den Schimmer,
Lieber, herein -
Diese Bahn ist auch dein!
Mög' es dich nie ins Grau'n
Drängen nach rechts oder links -
Nie ins schwarze Auge der Sphinr
Mögest du hinter dich schau'n
Oder zu weit voraus!
Frei von dem Graus
Schreite du freudig und leicht!
Und hast du den Rand erreicht,
Wo der Weg wieder ins Dunkel bricht,
Wo sich erfüllt dein Geschick:
Sei noch dein letzter Blick
Voll von Licht!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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